Der rote Faden

Kunstwerke erzählen von Verbindungen und Perspektiven

Ausgangspunkt der Arbeiten ist der Faden als einfaches Material. Gespannt, geknotet, gewickelt, verwoben oder durch den Raum geführt, entwickelt er jedoch vielfältige Bedeutungen: Er verbindet und trennt, schafft Grenzen, umschließt Leere, ordnet und verwirrt zugleich und kann Anfang, Ende oder Wegweiser sein. Im Rahmen eines ästhetischen Forschungsprozesses gingen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, wann aus einer Linie eine Erinnerung, aus einem Knoten eine Idee, aus einem Geflecht eine Beziehung und aus Material Bedeutung wird.

Entstanden sind sehr persönliche und vielfältige Arbeiten, die Einblicke in individuelle gestalterische Prozesse geben. Die Objekte und Fotografien zeigen, was sich wie ein roter Faden durch das Leben der jungen Künstlerinnen und Künstler zieht, und eröffnen zugleich sensible, kritische und reflektierte Perspektiven auf die eigene Person und die Welt.

Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, den unterschiedlichen roten Fäden zu folgen und dabei vielleicht auch den eigenen wiederzufinden.

Die Vernissage findet am Sonntag, 13. September 2026, um 15 Uhr statt. Die Begrüßung übernimmt Martina Sauerbier, Kulturbeauftragte der Stadt Hünfeld und Erste Vorsitzende des Stiftungsbeirats. Die Laudatio hält Sandra Möllers, Schulleiterin der Wigbertschule Hünfeld. Im anschließenden Curatorial Talk geben die Kunstlehrerinnen Dr. Anja Dorst und Agata Szymanowska-Liebeck Einblicke in die Konzeption der Ausstellung und die Entstehung der gezeigten Arbeiten. Darüber hinaus kommen auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler zu Wort und berichten von ihren Ideen, Erfahrungen und persönlichen Zugängen zum Thema „Der rote Faden“.


Flyer Vorderseite Der rote Faden