Wenn aus einem Stein eine Skulptur wird
Workshop mit Bildhauer Klaus Christ
Im Kurs, der für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet war, erarbeiteten die Teilnehmer an zwei Tagen eine individuelle Skulptur. Es wurde prozesshaft gearbeitet: Aus einem rohen Stein entstand Schritt für Schritt eine Form, ohne schon vorher ein festes Bild im Kopf zu haben.
„Dabei werden innere Schöpferkräfte, Tatkraft, Mut und Gestaltungswille geweckt und führen zu überraschenden Ergebnissen“, erklärte der Bildhauer. Gearbeitet wurde mit weichen Steinen wie Alabaster, Serpentin und Speckstein.
Neben der praktischen Arbeit gab es kurze Ausführungen zur plastischen Formenlehre und Kunstgeschichtliches zur Bildhauerei über Michelangelo, Rodin, Brancusi, Arp, Moore, Giacometti bis hin zu Tony Cragg.
Die Ausstellung „Verwandlungsprozesse“ ist noch bis Ende August im Hauptgebäude und den Gasometern zu sehen.
