Druckgrafik, Fotoprints, Videokunst und interaktive Installationen
Vernissage von „Gesellschaft unter Druck“ am 12. Juli

Im Zentrum stehen Arbeiten von Guido Kühn, Christian Fischer und der Bildhauerin Patricia Kühn Meisenheimer. Gemeinsam untersuchen sie „Druck“ als sichtbare Spur und unsichtbare Kraft. Gezeigt werden klassische und experimentelle Drucke, Fotografien, Videokunst und interaktive Installationen.
Einen besonderen Akzent setzen die interaktiven Installationen. Sie spiegeln den digitalen Alltag (Feeds, Rankings, Kennzahlen), in dem neuer Druck nicht durch sichtbare Gewalt, sondern durch permanente Rückkopplung und Optimierungserwartungen entsteht.
In einer dramaturgischen aufgebauten Raumfolge verbindet die Ausstellung das, was Bilder technisch tun (formen, standardisieren), mit dem, was gesellschaftliche Strukturen mit Menschen machen (normieren, beschleunigen, bewerten). Sie zeigt, warum der Druck durch die Digitalisierung weiter steigt, und stellt fundamentale Fragen über Material und Macht im Alltag.
Die Vernissage zur Ausstellung „Gesellschaft unter Druck“ findet am Sonntag, 12. Juli, um 15 Uhr im Eingangsbereich der Pavillons statt. Die Begrüßung erfolgt durch die 1. Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Martina Sauerbier, die Einführung übernimmt Prof. Christian Fischer.
