„Sammlungsausstellung 2026“
Neue Dauerausstellung mit Konzept von Prof. Dr. Johannes Sander
Prof. Dr. Sander bringt neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in Forschung und kuratorischen Projekten umfangreiche Erfahrung in der Vermittlung von Kunst mit: Als Gästeführer gelingt es ihm, komplexe Inhalte verständlich und anschaulich zu präsentieren. Aufgrund dieser Kombination aus fachlicher Expertise und didaktischer Kompetenz war er die erste Wahl für die Entwicklung eines nachhaltigen Führungskonzeptes zur Dauerausstellung. Dieses Konzept dient künftig als fundierte Grundlage für die Museumsmitarbeitenden, die eigenständig Führungen durchführen und Besucherinnen und Besuchern eine qualifizierte und professionelle Vermittlung bieten.
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Prof. Dr. Sander intensiv mit den Exponaten der Sammlung Jürgen Blum auseinandergesetzt und auf dieser Basis eine neue Dauerausstellung konzipiert. Die „Sammlungsausstellung 2026“ zeigt rund 100 ausgewählte Kunstwerke und bietet einen bewusst vielfältigen Querschnitt durch die Sammlung. Neben bekannten Vertreterinnen und Vertretern der Konkreten Kunst aus unterschiedlichen Teilen der Welt werden auch weniger bekannte Positionen präsentiert, die mit außergewöhnlichen Ausdrucksformen experimentieren.
Die Ausstellung führt die Besucherinnen und Besucher zunächst in die grundlegenden Gestaltungselemente der Konkreten Kunst ein: Quadrat, Fläche und Linie sowie deren vielfältige Variationen. Im weiteren Verlauf wird deutlich, wie häufig mathematische Strukturen und naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten in die künstlerischen Arbeiten einfließen.
Ein besonderer Bereich der Ausstellung ist der sogenannte „Markt der Möglichkeiten“, in dem unterschiedliche künstlerische Ansätze unmittelbar aufeinandertreffen und miteinander in Dialog treten. Den Abschluss bildet ein neu interpretierter Abschnitt des von Jürgen Blum geprägten Formats „10 x 10 cm“, der die Vielfalt und Experimentierfreude innerhalb der vermeintlichen Nische der Konkreten Kunst eindrucksvoll verdeutlicht.
Themenschwerpunkte der „Sammlungsausstellung 2026“:
- Der Anfang – ein schwarzes Quadrat!
- Was „Linie“ alles kann
- Flächen in Farbe und Raum
- Konkrete Farben und Falten
- Wenn Mathematik, Physik und Zufall sich in die Kunst einmischen, wird es optisch interessant
- Markt der Möglichkeiten – viele konkrete Wege
- Konkrete Kunst – eine Nische mit vielen Facetten
Im Rahmen des Museumstags am 19. Juli 2026 wird Prof. Dr. Johannes Sander persönlich Einblicke in das Konzept der Ausstellung geben. In zwei Führungen durch die Pavillons erläutert er die kuratorischen Ansätze und Hintergründe der Präsentation. Die Führungen beginnen um 15:30 Uhr und 16:30 Uhr.
Für beide Termine wird um eine Anmeldung per E-Mail an museum-modern-art@huenfeld.de gebeten.
Mit der „Sammlungsausstellung 2026“ und dem begleitenden Vermittlungskonzept setzt das Museum Modern Art einen weiteren Impuls für eine lebendige und zugängliche Auseinandersetzung mit Konkreter Kunst.




