Neue Perspektiven auf die Welt

Kunstverein Bad Hersfeld stellt bis 26. April aus

Was bedeutet „normal“? Und warum sollte es überhaupt eine Norm geben? In der neuen Ausstellung im Museum Modern Art stellen die Künstlerinnen und Künstler die Konventionen infrage und erweitern die Definition dessen, was als „normal“ gilt. „Die Ausstellung lädt dazu ein, bestehende Grenzen und Erwartungen zu hinterfragen, sich von starren Normen zu befreien und neue Perspektiven auf die Welt und die eigene Wahrnehmung zu entdecken“, verdeutlichte die Vorsitzende Tertia Kapfer bei der Vernissage. Kunst und Ausstellungen wie diese lebten vom Dialog zwischen Werk und Betrachtenden, zwischen individuellen Erfahrungen und kollektiven Vorstellungen davon, was als normal gilt.

Mit Fotografien, Grafiken und Collagen zeigt die Ausstellung, dass Kunst vor allem eins ist: individuell, frei und jenseits von Normen. Die Kunstwerke laden ein, in eine Welt einzutauchen, in der das „Normale“ keine Rolle spielt und der kreative Ausdruck keine Einschränkungen kennt.

Erste Stadträtin Martina Sauerbier hieß die Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Bad Hersfeld, die erstmals in Hünfeld ausstellen, herzlich willkommen. „,Normal ist mir egal‘ – das ist nicht nur ein Ausstellungstitel, sondern eine Haltung. Es ist eine Einladung, Vielfalt zuzulassen. Eine Erinnerung daran, dass Kreativität dort beginnt, wo Normen enden. Und ein Appell, die Welt mit offenen Augen zu betrachten“, hob Martina Sauerbier hervor.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Regina Winter. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 26. April, zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen: donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Plakat Ausstellung Normal ist mir egal